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Am 24. Februar (in Schaltjahren am 25. Februar!) gedenkt die Kirche des dazugewählten Apostels: Matthias. Er wird in der Heiligen Schrift nur einmal in der Apostelgeschichte Kap 1 namentlich erwähnt.

Von Matthias berichtet Eusebius in seiner "Kirchengeschichte" im 1. Buch, Kapitel 12, daß er zu den in Lk 10,1 erwähnten Jüngern gehörte, die Jesus "eingesetzt" hatte:

Auch Matthias, der an Stelle des Judas in die Zahl der Apostel aufgenommen wurde, sowie derjenige, welcher gleich ihm durch das Los ausgezeichnet worden war, sollen gewürdigt worden sein, zu den Siebzig zu zählen.

Sein Grab befindet sich in Trier. Es ist das einzige Apostelgrab nördlich der Alpen.

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Das erste, was die junge Kirche nach der Himmelfahrt Jesu getan hat, war nach Apg 1 - abgesehen von ihren ständigen Gebeten - die Fortpflanzung und Vermehrung des kirchlichen Amtes. Beim kirchlichen Amt handelt es sich also demnach um eine sehr wichtige Angelegenheit.

Lukas berichtet uns in seiner Apostelgeschichte, daß die Apostel später das Diakonenamt eingeführt (Apg 6,1-7) und Priester ordiniert (Apg 14,23) haben. Wenn man das "sekundäre" Apostelamt des Matthias in diesem Zusammenhang als bischöfliches Amt betrachtet, wird uns in der Apostelgeschichte also insgesamt die Entstehung des dreifach gegliederten kirchlichen Amtes geschildert: Bischöfe - Priester - Diakone.

siehe auch: Das "sekundäre" Apostelamt des Apostels Matthias als Bischofsamt