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Buchempfehlung: Unser GlaubeDie Bekenntnisschriften der evangelisch-lutherischen KircheAusgabe für die Gemeinde
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der drei Altkirchlichen Bekenntnisse |
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des Augsburger Bekenntnisses |
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der Apologie des Augsburger Bekenntnisses |
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der Schmalkaldischen Artikel |
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des Traktates über die Gewalt und den Primat des Papstes |
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des Kleinen Katechismus |
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des Großen Katechismus |
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der Epitome der Konkordienformel |
Die neue Übersetzung und erneute Eindeutschung, ihre didaktische Aufbereitung sowie eine Lese- und Benutzungshilfe, Überschriften und erläuternde Anmerkungen und ein umfangreiches Stichwort- und Sachregister machen die Ausgabe für jeden leicht zugänglich.
Diese Ausgabe der Bekenntnisschriften für die Gemeinde wird Ihnen nachdrücklich empfohlen, denn:
Das Bekenntnis gehört der Gemeinde, nicht der Theologie, wenigstens nicht der von der Gemeinde sich absondernden Theologie, an.
A. F. C. Vilmar: Die Theologie der Tatsachen wider die Theologie der Rhetorik
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Warum Bekenntnisse, wenn wir doch die Hl. Schrift haben?
Wir haben ein festes Bibelwort, darauf wir achten (II Petr 1,19) und daß Niemand mit Gewalt uns dasselbe drehe gleich einem Wetterhahn, davor ist durch unsre symbolischen Bücher*(= Bekenntnisschriften) gesorgt.
Claus Harms, These 50, 1817
Wo kein Bekenntnis als Gestalt heiliger Tradition
beachtet wird, machen sich andere Traditionen breit, deren Unheiligkeit sich
dadurch erweist, daß sie sich als uneingestandene Faktoren der ständigen
Überprüfung auf ihre Vereinbarkeit mit den Grundaussagen der Heiligen Schrift
entziehen - seien es nun Herkömmlichkeiten des Gemeindelebens oder
Schulmeinungen einer nicht bekenntnisgebundenen Universitätstheologie oder
überhaupt allgemein verbreitete Vorurteile. (...)
Das Alter eines Bekenntnisses sollte nicht als Vorwand mißbraucht werden, um
ihm die Aktualität zu bestreiten. Vielmehr gilt auch hier die Wahrheit eines
Löhewortes aus den "Drei Büchern von der Kirche": "Große
Gedanken werden nicht in der letzten Stunde der Welt geboren, sondern der HErr
gönnt sie seiner Kirche von Anfang. Neu und falsch ist einerlei, wenn es von
Dingen gesagt wird, deren man nicht entrathen kann.
Peter Hauptmann: "Das Bekenntnis als Gestalt heiliger Tradition und als Antwort des Glaubens"
In ihren Symbolen* bekennt sich die lutherische Kirche nicht zu Lehren ausser und neben der Schrift, sondern gerade zu den in der Schrift geoffenbarten Lehren. Weil im Laufe der Zeit Versuche gemacht wurden, schriftwidrige Lehren unter Berufung auf die Schrift in der Kirche zu verbreiten, so war die Kirche genoetigt darzulegen und zu bekennen, was dem Irrtum gegenüber Schriftlehre sei. Die Symbole* der rechtglaeubigen Kirche koennen passend das Jawort der Kirche zur Schriftlehre im Gegensatz zum Neinwort der Irrlehrer genannt werden. Dass die rechtglaeubige Kirche in ihren Symbolen* nicht eine zweite Norm neben die Schrift stellt, beweist sie auch klar damit, daß sie mit quia auf ihre Symbole* verpflichtet, das heißt sie verpflichtet ihre Lehrer auf die in den Symbolen* enthaltenen Lehren, nicht weil sie in den Symbolen*, sondern weil sie in der Schrift stehen. (...) Von Gewissenszwang reden in der Regel nur solche Leute, die von Gottes Wort losgekommen, aber nicht abgeneigt sind, auf Kosten einer christlichen Gemeinde ihre eigenen Gedanken an den Mann zu bringen. (...) Die Schrift allein entscheidet, ob eine Lehre recht oder falsch sei; aber aus der Stellung, die jemand zu den Symbolen* der lutherischen Kirche einnimmt, erkennen wir, ob derselbe die Schriftlehre erkannt hat und annimmt oder nicht.
(* "Symbol" bedeutet hier nicht "
Sinnbild", sondern "Bekenntnis")
D Franz Pieper: Christliche Dogmatik, umgearbeitet von D Dr. J. T. Mueller